Herzlich Willkommen


Tag des offenen Denkmals "GlaubensSpur"

Das Thema für die Stadt Nettetal wird in diesem Jahr im Hinblick auf den religiösen Wert und die Nutzung von Denkmälern eingegrenzt, die zur Ausübung des Glaubens errichtet wurden.

Hier möchten wir den Blick einmal auf die zahlreichen Kapellen und Wegekreuze richten, die sich bis heute erhalten haben.

Manche liegen verborgen mitten in der Stadt, manche im Wald, an Wegen und Feldern.

Sie alle sind Zeugen einer gemeinsamen religiösen Vergangenheit, die Nettetal tief prägte.

Wir möchten Sie einladen am 11.9.2022 dieser Glaubensspur zu folgen und Ihnen dazu hier unser Programm vorstellen.

Wir wünschen Ihnen viele schöne Eindrücke und bedanken uns auch auf diesem Wege bei allen Mitwirkenden,

die dazu beitragen die Vergangenheit erlebbar zu machen


Ein Broschüre der Stadt Nettetal

Fotos: Wolfgang Brendgen


Fotos der Rochusmesse 2015

Die Rochuskapelle

Die Rochuskapelle wird von der Straßengemeinschaft Hombergen gepflegt und für den Gottesdienst am Rochustag vorbereitet

Sie liegt im Wald versteckt nahe Schloss Krickenbeck, wo die Nette den Schrolick verlässt, um den Schlossgraben mit Wasser zu füllen. Die Kapel- le wird 1688 urkundlich erstmals erwähnt und ist wahrscheinlich von den Schaesbergs erbaut worden als Gebetsstätte für den Heiligen Rochus, den Schutzpatron vor der Pestseuche. Die schlichte, einschiffige Backsteinhalle mit fla- cher, dreiseitiger Abside, mit geschweiftem Fas- sadengiebel und Dachreiter über dem steilen Satteldach ist aus architekturhistorischer Sicht ein Beispiel ländlicher Sakralarchitektur des aus- gehenden 17. Jahrhunderts.Zum Rochus-Namenstag am 16. August findet eine Messe statt, beim anschließenden Beisam- mensein tischte die Nachbarschaft Hinsbeck- Hombergen bis vor einigen Jahren frisch geba- ckene Apfeltaschen auf.